Festivals & Nachhaltigkeit

dont-pee-glastonbury„Gutes Klima für Festivals – Nachhaltigkeits-Anforderungen an das Festivalmanagement“

Der emotionale Jubel über das neue Klimaschutz-Abkommen bei der Welt-Klimakonferenz in Paris (COP21)  im November 2015 war noch nicht ganz abgeklungen, da mahnten Experten bereits dazu, die Vereinbarungen mit Leben zu füllen und die weitreichenden Anforderungen auf die nationalen Ebenen zu übertragen. Die Umsetzung der ambitionierten Ziele obliegt aber nicht nur den Regierungen und großen Organisationen, sondern letztendlich jedem von uns – jedem Einzelnen, jeder Firma, jeder Organisation und auch jedem Kulturbetrieb.

Es ist deswegen wahrscheinlich, dass offizielle Bedingungen und Standards über kurz oder lang dazu führen, dass alle Branchen der Kreativwirtschaft sich dem Thema „Nachhaltigkeit“ werden stellen müssen und somit auch alle Festivalverantwortliche.  Viele stellen sich ohnehin bereits Fragen nach Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Klimaschutz und versuchen, ihre Festivals dementsprechend auszurichten.

Nachdem ich vor einigen Jahren bei einem Besuch von dem „Fès Festival of Sacred Music“ auf das Thema aufmerksam wurde und bereits darüber geschrieben hatte, wollte ich mich diesmal tiefer mit der Materie und dem stetig wachsenden Festivalmarkt  auseinandersetzen.

Mein Fachartikel  „Gutes Klima für Festivals – Nachhaltigkeits-Anforderungen an das Festivalmanagement“, der in der letzten Ausgabe des Kulturmanagement Handbuchs erschien, beschäftigt sich mit diesem Thema und bietet Festivalverantwortlichen – aufbauend auf Beispielen, Fragen und Stichpunkten – in Form eines „Nachhaltigkeitskonzepts für Festivals“ eine erste Hilfestellung. Dabei werden systematisch alle wichtigen Bereiche angesprochen, durch das ein individualisierter Leitfaden erstellt werden kann.

Sie können den ganzen Fachartikel  (zur Zeit noch kostenpflichtig) hier herunterladen, oder mich direkt kontaktieren. Ebenso sind wir noch bis Juni 2016 offen für Gespräche mit Interessierten Organisationen als mögliche Kooperationspartner für ein Europäisches Projekt zu dem Thema „Festivals & Sustainability“.

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Aufruf zur Toilettennutzung beim Glastonbury Festival

„social community building“ – Grundlagen

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Einen weiteren Artikel, den ich letzten Monat bei dem Informations-Portal managementpraxis.ch veröffentlicht habe, beschäftigt sich mit den Grundlagen und der Bedeutung von social media communities – also den Gemeinschaften, die in diesem Zusammenhang durch die sozialen Netzwerke entstehen sollen, um Unternehmens- oder Organisationsziele zu unterstützen.

„Social Community Building“ – Grundlagen der strategischen Online-Kommunikation

Es liegt in der Natur des Menschen, sich zu verbinden, zu engagieren und zu interagieren. Durch die Allgegenwart des Internet, in der man eine Community für fast jede Nische findet, ist dieser Wunsch nach gemeinsamem Austausch nie einfacher zu erfüllen gewesen. Mit dem Aufbau ihrer eigenen Community werden sie zunächst Teil eines Diskurses, bevor sie diesem auch Impulse geben können.

Gut, wenn Sie bereits eine online Strategie haben! Es ist auch gut, wenn in ihrer Firma bereits die Erkenntnis existiert, dass mindestens einige ihrer Kunden sowieso schon über ihre Firma, Marke, Produkte oder Dienstleistungen sprechen; und weil wiederum ein substantieller Teil der Kommunikation heute online stattfindet, gilt der Satz: „Sie (das Unternehmen, die Marke, etc.) sind jetzt schon Teil der sozialen Medien!“

Um diese digitale Kommunikation zumindest teilweise beeinflussen zu können, ist es notwendig ihr einen Rahmen zu geben und ein Forum zu bieten. Dafür dient der Aufbau einer „Online Community“ – also einer Gemeinschaft von Menschen, die in Ihr online Angebot interessiert ist. Eine Community dient nicht dazu, einen Applaus-Verein zu bilden, der jedes unternehmerische Vorgehen beklatscht – auch wenn „Fans“ und/ oder „Followers“ ein wichtiger Baustein einer guten Community sind – sondern vielmehr als ein Ort, bei dem sich Menschen über ihr Angebot austauschen können.
Diese Gemeinschaft, die freiwillig und unabhängig und ohne Kontrolle zusammenkommt, kann vielmehr einen echten strategischen und praktischen Vorteil bringen, wenn einige Grundlagen beherzigt werden.

Zum besseren Verständnis, was eine Community ausmacht, sind folgende drei Punkte zunächst wichtig:

  1. Die Community besteht aus unabhängigen Individuen, die nicht miteinander verbunden sind. (zumindest der Grossteil und gerade am Anfang).
  2. Echte Kommunikation beruht auf gegenseitiger Interaktion (also gilt gerade dem Zuhören eine hohe Aufmerksamkeit).
  3. Ihr eigenes Online-Angebot kann und soll nicht das gleiche Angebot sein, das ihr Unternehmen generell bietet (also brauchen sie eigene Inhalte und andere Perspektiven).

In einer Online Community geht es eben nicht direkt um ihr Produkt oder ihre Dienstleistung, sondern um relevante Informationen, die die Menschen in der Community interessiert.

[…]

Bitte lesen Sie weiter –>> hier.

Die 5 Grundsätze der Fokus-Strategie

Es freut mich selbst, daß ich jetzt auch begonnen habe, mein Fachwissen und meine langjährige Erfahrung als business Berater für startups und im KMU Bereich weiter zu geben und das meine Beiträge auch in anderen Medien erscheinen (werden).

Hier ist ein Auszug aus meinem Artikel über „Die 5 Grundsätze der Fokus-Strategie“, der im Februar auf der Schweizer web seite managementpraxis.ch veröffentlicht wurde:

[…] Grundsätzlich ist eine Strategie wie eine Kombination aus Karte und Kompass, damit man durch jegliches Gelände und Terrain sein Ziel erreichen kann. Dieses Werkzeug kann sehr hilfreich sein, wenn man seinen Gebrauch gelernt hat und manchmal ist es absolut notwendig, um sich nicht zu verirren oder auf Umwege zu geraten.
In Unterscheidung zu Preis- oder Differenzierungs-orientierten Strategie-Modellen, dient die Fokus-Strategie dazu, gezielt die richtigen Schritte einzuleiten und die richtigen Verbindungen zu knüpfen, so dass der grösstmöglichen Nutzen für eine bestimmte Zielgruppe entsteht und gleichzeitig damit auch der (finanzielle) Nutzen für das Unternehmen. […]

Hier ist der link zu dem ganzen Text. Über feedback würde ich mich wie immer freuen.