Werbeartikel-Grundbedarf

Nachdem ich Jahrelang in dem Bereich Werbemittel, Promotion und Marketing gearbeitet habe, war es mir eine Freude, auch mal einen Artikel über einen „Grundbedarf“ zu schreiben, den auch jedes kleinere Unternehmen und Startup in 2014 bedenken sollte.
Hier ist ein Auszug aus dem Artikel, der in voller Länge auf www.managementpraxis.ch zu finden ist.

„… Wie auch andere Marketing- und Kommunikationsmassnahmen muss auch eine Werbemittelkampagne genau geplant und kontrolliert werden, damit sie auch diese oben beschriebenen guten Ergebnisse in der Werbewirksamkeit zeigen kann.
Zu Zeiten des ersten Internet-Booms (1998-2000) gab es vor allem in den USA einige (IT-) Messen, auf denen beispielsweise startup companies sich gegenseitig mit dem Verteilen freier Werbemittel überboten. Als Besucher konnte man – wenn man wollte – Kofferweise T-Shirts, Stifte, Gummibälle, etc. mit nach Hause nehmen. Das hatte wiederum den Effekt, dass der Grossteil dieser „Werbe-Massnahmen“ herausgeschmissenes Geld war.
Eine vernünftige Kampagne beantwortet selbstverständlich erst einmal die grundsätzlichen W-Fragen:
„Wen wollen wir wann und aus welchem Grund beschenken?“. Erst nach der Klärung dieser Punkte sollte sich damit beschäftigt werden, WAS denn das Geschenk sein soll.

Abgesehen vom Budget sollten dann folgende Punkte bestimmt werden:

  • Kategorie der Werbemittel (z.B.: Büro, Haus, Gourmet, Textil, etc.)

  • Vereinbarkeit mit dem eigenen Corporate Image & Design

  • Vereinbarkeit mit der allgemeinen Marketing-Strategie

  • Kontinuität oder Repetition („wurde in en letzten Jahren schon einmal etwas ähnliches geschenkt?“)

     

    ….“

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

wie man in 3 Wochen 3 Millionen Leute erreicht

In der ständigen Suche nach neuen Ideen und ungewöhnlichen Einfällen sind auch Kreativen oft Grenzen gesetzt – besonders, wenn es um so etwas Überproduziertes geht, wie Auto-Werbung. Um so schöner, wenn es dann ab und zu tatsächlich noch neue und ungewöhnliche Einfälle gibt, die dann auch zurecht schnell Ihre Verbreitung finden.

Honda USA hat am 17. Oktober 2013 diesen kleinen Werbe-Clip auf YouTube gestellt, der es in sich hat:

Mit Hilfe von optischen Täuschungen wird der neue CR-V auf eine Art und Weise vorgestellt, bei dem der Zuschauer in jeder neuen Szene zunächst auf eine Illusion hereinfällt und sich dann fragt, wie haben die das bloss gemacht. Die meisten Menschen mögen optische Täuschungen, vor allem wenn sie aufgelöst werden. Das ist ein bisschen so, als wenn man in das Geheimnis von Zaubertricks eingeweiht wird.

Honda hat sich dieses Wissen zu Nutzen gemacht und schafft es, innerhalb 1 Minute verschiedene bekannte optische Täuschungen innovativ im Film darzustellen. Das Resultat ist so überzeugend, daß das Video innerhalb kürzester Zeit durch alle möglichen sozialen Netze geteilt wurde, was wiederum zu über 3 Millionen „views“ (Ansichten) innerhalb von 3 Wochen führte.

Sogar das „making-of“ Video „making an impossible possible“ (etwas Unmögliches möglich machen) mit mehr Material, wie die einzelnen Szenen entstanden sind, erreichte in der gleichen Zeit noch 10% (über 300.000) Zuschauer.

Sicherlich etwas geholfen hat auch die Verwendung der Stimme des Radio-Hosts Garrison Keillor, der in den USA Kult-Status genießt und dessen Radio-Show „A Prairie Home Companion“ jedes Wochenende von Millionen Hörern eingeschaltet wird.

Insgesamt ein gelungenes Werbe-Konzept, das auch perfekt umgesetzt wurde.

#GuteWerbung #CarCommercial

UPDATE: (2013-11-21) Ein Werbe-Clip von VOLVO Trucks (mit dem Schauspieler Jean-Claude van Damme) erreichte bereits in wenigen Tagen über 40 Million „views“ !!!