nachgelesen: Kultur & Nachhaltigkeit

In der Endphase eines neuen Essay zum Thema „Haben Festivals in Europa eine Nachhaltigkeits-Strategie?“. Bei der Recherche stoße ich auf einen Artikel, der mir sehr bekannt vorkommt, bis mir auffällt: Ach ja, er ist ja von mir – und – obwohl über 8 Jahre alt – immer noch aktuell…->

„…Insbesondere der Vorschlag eines Internationalen Kulturfonds, der den Wert von Kultur als Motor nachhaltiger Entwicklungspolitik ernst nimmt, wurde von vielen Teilnehmern begrüßt. […] Jedoch selbst wenn das Vermögen dieses Fonds wahrscheinlich zunächst gering ausgestattet sein wird und auf freiwilligen Beiträgen beruht, würde sich damit auf der internationalen Ebene wiederholen können, was sich in lokaler Kulturarbeit oft ganz praktisch zeigt: dass nämlich Kultur dann floriert, wenn Politik, der private Sektor (Wirtschaft) und die Kulturschaffenden zusammenarbeiten. Dass diese Kooperation wiederum einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leistet, wurde auf der Konferenz von vielen Teilnehmern aus unterschiedlichen Ländern bestätigt. …“

„Nachhaltigkeit durch aktive Kulturpolitik – Die Konferenz „Kulturelle Vielfalt – Europas Reichtum“ in Essen“, veröffentlicht als “ Wigbert Böll“ Mai 2007 in: „Kultur und Management im Dialog, Nr. 7“, S. 22-27, herausgegeben vom Kultur Management Network

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